Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde
Vom politischen Kampf zum profitablen Label. Eine spannende Analyse.
Autonomie, Freiheit und Selbstbestimmung: Der Konsumkapitalismus hat schon früh erkannt, dass die Anliegen der Frauenbewegung für ihn nützlich sind. Der markttaugliche Feminismus verlagert die Arbeit: weg von politischen Forderungen für alle, hin zur Arbeit an und für sich selbst. Welche Gefahren birgt diese Individualisierung, befeuert durch Social Media, für den Diskurs über Gleichberechtigung? Beate Hausbichler zeigt auf, wo überall Feminismus in dicken Lettern draufsteht, obwohl nur Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und letztlich Konsum drinstecken, und welches Risiko das für eine politische Bewegung bedeutet.
In „Messer, Gabel, Mord“ stehen gefährliche Küchengeräte und vergiftete Speisen, elegante Sterne-Restaurants und scheinbar harmlose Strandcafés auf dem Krimi-Menü.
Buchhändlerin und Krimi-Queen Rotraut Schöberl hat zahlreiche Kolleg*innen eingeladen, spannende Kurzkrimis rund um Morde in der Küche zu schreiben: Denn nicht nur scharfe Messer können gefährlich werden, und wo gebrutzelt und gebraten wird, kann man sich nicht nur die Finger verbrennen. Die Schärfe von Chili und die Süße geschmolzener Schokolade verbergen nur allzu oft mörderische Zutaten – und so manche Unverträglichkeit hat schon tödlich geendet.
Die erfolgreichsten Krimiautor*innen Österreichs schreiben übers Kochen und Morden. Mit Lieblingsrezepten (Verträglichkeit ohne Gewähr).
Erhältlich als
Hardcover
Mit zahlreichen Illustrationen.
196 Seiten
Format: 125 x 205
ISBN: 9783701717934
Erscheinungsdatum: 07.10.2024 €
25,00
inkl. MwSt.
Neue Texte aus Mitteleuropa, Osteuropa, Südosteuropa und dem Schwarzmeerraum
Zehn Jahre Writers in Residence
Die in diesem Band versammelten Texte stammen von 45 Autorinnen und Autoren aus dem Schwarzmeerraum, Ost- und Mitteleuropa, die 2010–2020 zu einem Residenzaufenthalt nach Wien kamen. Die in den 60er-, 70er- und 80er-Jahren geborenen Autorinnen und Autoren waren jung, als in Armenien, Georgien, der Moldau und der Ukraine noch Russisch gesprochen wurde und es in Jugoslawien eine gemeinsame Sprache gab. Nun haben sie für „Erklärung für alles“ neue Texte beigesteuert. Das Ergebnis ist ein aufregender, vielseitiger Reader, der die relevantesten Stimmen der letzten Jahrzehnte zusammenbringt und uns einlädt auf eine literarische Entdeckungsreise von Skopje nach Sarajevo, von Tirana nach Perm, von Minsk nach Tiflis, von Istanbul nach Chisinau.