Eine Liebesgeschichte in Zeiten von Krieg und Revolution
Eine bewegende Liebesgeschichte im syrischen Bürgerkrieg –und zugleich ein authentischer Bericht über Unterdrückung, Revolution und den Terror des IS.
In der vibrierenden Stadt Damaskus herrscht 2010 die Ruhe vor dem Sturm. Hier verliebt sich der Sunnit Tarek in die alawitische Sanaa, und trotz aller Widerstände und Verbote werden die beiden ein Paar. Ihre heimlichen Treffen finden ein jähes Ende, als Tarek eingezogen und beim Militär in Gewaltaktionen und Antiquitätenschmuggel verwickelt wird. Es gelingt ihm, nach Europa zu fliehen, doch als Sanaa ihm folgen will, wird die junge Frau vom IS verschleppt und gefangen genommen. Was Sanaa in den Kerkern des IS erleiden muss, beruht auf authentischen Erlebnissen, wie auch Turjman in „Geruch der Seele“ geschickt Bericht und Fiktion zu einem atemberaubend aktuellen Roman verdichtet.
Die europäische Wildkatze breitet sich aus, auch wenn die meisten Menschen noch niemals diesem scheuen Tier begegnet sind. Denn mit den heimischen Stubentigern haben echte Wildkatzen nichts zu tun. Von den schottischen Highlands bis zum Schwarzen Meer streifen sie durch die Lande, werden von den einen geliebt, von den anderen ignoriert. Forscher wenden gefinkelte CSI Methoden an, um mehr über ihr geheimnisvolles Leben zu erfahren, das offenbar nicht ganz so einzelgängerisch und waldfixiert ist, wie lange angenommen. Christine Sonvilla begibt sich auf die Spuren der aparten Tiere und gewährt uns Einblick in das versteckte Leben von Europas kleinen Tigern.
Erhältlich als
Klappenbroschur
Aus der Reihe "Leben auf Sicht". Mit zahlreichen Abbildungen.
256 Seiten
Format: 140 x 215
ISBN: 9783701735235
Erscheinungsdatum: 04.05.2021 €
25,00
inkl. MwSt.
E-book
Aus der Reihe "Leben auf Sicht"
176 Seiten
ISBN: 9783701746583
Erscheinungsdatum: 04.05.2021
Mit „Der Irrweg“ ist Martin Lechner erneut ein abgründiges und lustvolles Verwirrspiel der Sonderklasse gelungen.
Sprachgewaltig, komisch und ausdrucksstark erzählt Martin Lechner die Geschichte von Lars, einem Schulabbrecher, der seinen Zivildienst in den Werkstätten einer Psychiatrie ableistet. Nur im „Brockwinkel“ findet Lars Zuflucht vor seiner Mutter, deren Übergriffe schlimmer sind als jeder tobende Patient. Hier begegnet Lars auch der Insassin Hanna, die ihn aus dem Nichts in die herrlichsten Handgreiflichkeiten verwickelt, deren Kompromisslosigkeit jedoch bald bedrohliche Ausmaße annimmt. Ist sie es, die das Auto des Werkstättenleiters abgefackelt hat? Und werden die Flammen ihrer Amour fou bald auch den durchs Leben stolpernden Lars verbrennen? Und kann, wer auf dem Irrweg ist, je zurückfinden in ein geordnetes Leben?
Über die Natur nachdenken mit der wunderbaren Autorin und leidenschaftlichen Gärtnerin Barbara Frischmuth
Natur und Kultur lassen sich nicht voneinander abgrenzen. Ständig greifen sie ineinander über, ob sichtbar oder unsichtbar, gelegentlich auch ohne zu harmonieren. Seit jeher versucht der Mensch, die Natur zu zähmen, sie sich untertan zu machen. Je spektakulärer ihm das gelingt, desto seltener denkt er daran, wie abhängig er noch immer von ihr ist. Am deutlichsten wird das in der Sprache, mit der wir versuchen, die Natur zu benennen und zu beschreiben, ob erzählend, poetisch, sachlich oder wissenschaftlich. In ihrem Essay versucht Barbara Frischmuth zu zeigen, wie Natur in Alltag, Literatur, Kultur und Wissenschaft zur Sprache kommt. Die Natur zu unterschätzen, wäre lebensgefährlich. Sie zu schätzen, ja zu lieben, eine menschenwürdige Erkenntnis.
Erhältlich als
Klappenbroschur
Aus der Reihe "Unruhe bewahren"
80 Seiten
Format: 140 x 220
ISBN: 9783701735280
Erscheinungsdatum: 13.04.2021 €
20,00
inkl. MwSt.
E-book
Aus der Reihe "Unruhe bewahren"
80 Seiten
ISBN: 9783701746576
Erscheinungsdatum: 13.04.2021
„Wer war Edgar Allan?“ war Peter Roseis erster Erfolgsroman: ein abgründiges Vexierspiel, eine rauschhafte Hommage an ein spätherbstliches Venedig und an Poe, den Meister des doppelbödigen Erzählens. 1977 erschienen, 1984 kongenial von Michael Haneke verfilmt, verbindet „Wer war Edgar Allan?“ halluzinatorische Delirien mit präziser gesellschaftlicher Diagnose. Ein rauschgiftsüchtiger Student stromert durch Venedig, eine zwielichtige Contessa stürzt vom Dachgarten ihres Palazzo, ein Drogen-Syndikat herrscht geheimnisvoll im Hintergrund, und ein mysteriöser Herr namens Edgar Allan scheint viele dunkle Fäden zu ziehen. Die Neuauflage greift das Kult-Cover von Walter Pichler auf und macht einen Klassiker der Nachkriegsliteratur wieder für ein breites Lesepublikum zugänglich!
Illusionslos und zugleich voller Mitgefühl erzählt Peter Rosei von den Verwerfungen der Glückssuche in unserer Zeit.
Lena aus dem steirischen Dorf, Andràs aus dem ungarischen Plattenbau, Eva Bartuska aus der Brünner Vorstadt – sie alle suchen in Wien ihr Glück. Angetrieben von den Versprechen sozialen und ökonomischen Aufstiegs und dem Traum von der großen Liebe, lassen sie sich durch die große Stadt treiben. Doch was ist dieses vielbeschworene Glück? Manchmal ein Filialleiterposten, manchmal eine rauschhafte Nacht, und oftmals eine fadenscheinige Illusion, die an der alltäglichen Gemeinheit zuschanden geht. Und doch wäre dieser Roman kein „Märchen vom Glück“, wenn Rosei hier nicht erstmals fast versöhnlich würde: Und so hat, wer den Niederungen des Lebens ins Auge schaut und alle Hoffnung fahren lässt, am Ende doch Anrecht auf, ja, das ersehnte Glück …
Soghaft und unmittelbar zieht Arzts Roman uns hinein in den Strudel des Tags, an dem über den „Anschluss“ Österreichs entschieden wurde.
April 1938: Der Student Karl Bleimfeldner kehrt in seinen Heimatort zurück, um gegen den „Anschluss“ an Hitlerdeutschland zu stimmen – als Einziger im Dorf. Die riskante Tat bleibt nicht ohne Folgen im politisch aufgehetzten Landstrich. Gerüchte werden laut. Die Familie verstummt. Eine Handvoll Übermütiger bricht auf, um den Verräter im Wald zu stellen. Wie durch ein Brennglas nimmt Thomas Arzt in „Die Gegenstimme“ die 24 Stunden des 10. April in den Blick, an dem sich die nationalsozialistische Machtübernahme in Österreich vollzog. Vielstimmig und eindringlich schildert er die Geschichte seines eigenen Großonkels – als fieberhaft rastlose Erzählung über Mitläufertum, Feigheit, Ausweglosigkeit, Fanatismus und Widerstand.
Erhältlich als
Hardcover
3. Auflage August 2021.
192 Seiten
Format: 125 x 205
ISBN: 9783701717361
Erscheinungsdatum: 23.02.2021 €
22,00
inkl. MwSt.
Es klingelt an der Tür der Familie Marboe im 4. Stock. „Da ist was mit Tobias!“ „Ja, er ist nebenan. Wir richten gerade das Gästezimmer für ihn her.“ „Nein, es ist was mit ihm unten auf der Straße!“ Seit diesem Nachmittag des 26. 12. 2018 ist das Leben der Familie Marboe nicht mehr, wie es war.
Golli Marboe ist das Schlimmste passiert, was einem Vater passieren kann. Das eigene Kind hat sich das Leben genommen – ein Tabuthema für die Öffentlichkeit. In „Notizen an Tobias“ schreibt Marboe über das erste Jahr der Trauer und den Versuch, das Unfassbare zu begreifen. Es ist ein sehr offenes und berührendes Buch.
Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde
Vom politischen Kampf zum profitablen Label. Eine spannende Analyse.
Autonomie, Freiheit und Selbstbestimmung: Der Konsumkapitalismus hat schon früh erkannt, dass die Anliegen der Frauenbewegung für ihn nützlich sind. Der markttaugliche Feminismus verlagert die Arbeit: weg von politischen Forderungen für alle, hin zur Arbeit an und für sich selbst. Welche Gefahren birgt diese Individualisierung, befeuert durch Social Media, für den Diskurs über Gleichberechtigung? Beate Hausbichler zeigt auf, wo überall Feminismus in dicken Lettern draufsteht, obwohl nur Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und letztlich Konsum drinstecken, und welches Risiko das für eine politische Bewegung bedeutet.
Wie können wir in Zukunft 10 Milliarden Menschen ernähren?
Wir haben es satt: Landwirtschaft und nachhaltige Ernährung werden heute in der breiten Öffentlichkeit heiß diskutiert, denn in naher Zukunft werden zehn Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben. Aber kann die Menschheit mit biologischer Landwirtschaft ernährt werden? Ist das Essen von Tieren ein Sündenfall? Zerstört eine auf Hightech basierte industrielle Landwirtschaft den ländlichen Raum, verbraucht sie die natürlichen Ressourcen und treibt sie die Menschen in die Städte?
Urs Niggli hat in 'Alle satt' einen visionären Plan für die Ernährung der Welt entworfen. Eine lohnende Lektüre für Foodies und für alle, die gutes Essen schätzen.
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Klappenbroschur
2. Auflage März 2021. Mit einem Vorwort von Werner Lampert. Aus der Reihe "Leben auf Sicht".
160 Seiten
Format: 140 x 220
ISBN: 9783701734191
Erscheinungsdatum: 26.01.2021 €
22,00
inkl. MwSt.
E-Book
Mit einem Vorwort von Werner Lampert. Aus der Reihe "Leben auf Sicht"
160 Seiten
Format: 140 x 220
ISBN: 9783701745494
Erscheinungsdatum: 26.01.2021