Sofia Andruchowytsch vermag es, auf unsentimentale Weise ein ukrainisches Jahrhundert der Tränen zu vermessen. [...] Im Amadoka-Epos sorgt die Liebe, nicht Blut, Mythos oder Ideologie für Zusammenhalt – jene Liebe, an der man entweder zugrunde geht oder aufblüht, Liebe, die im Würgegriff der Politik zappelt und zu verrecken droht.
[Quelle: Jörg Plath, FAZ]
Mit dem Amadoka-Epos hat die Ukraine nun auch ein literarisches Werk, das eine Brücke in die Moderne baut. Ein identitätsstiftendes, aber nicht ideologisches Meisterinnenwerk im allerhöchsten Sinn.
[Quelle: Bert Rebhandl, DER STANDARD]
Die Amadoka-Trilogie zählt wohl schon jetzt zu den herausragenden literarischen Werken der letzten Jahrzehnte. Die exzellente Übersetzung bringt auch in der deutschen Übersetzung dieses Meisterwerk zum Leuchten.
[Quelle: Ingrid Kainzner, BIBLIOTHEKSNACHRICHTEN]
Andruchowytsch fordert die Leser. Sie erzählt nicht linear, sondern wechselt ständig die Perspektiven und Zeitebenen. Sie springt vom Privaten zum Politischen und von dort ins Historische. Dabei konzentriert sie sich immer wieder auf Kultur und Literatur und ihre Konflikte mit der jeweils herrschenden Ideologie.
[Quelle: Wolfgang Huber-Lang, APA]
Das erzähltechnisch grandiose Finale der Amadoka-Trilogie, in der alle Fäden zusammengeführt werden. [...] Das Übersetzer-Duo Alexander Kratochvil und Maria Weissenböck hat eine geschmeidige und nuancenreiche Sprache gefunden, die die Faszination der Lektüre nicht abreißen lässt. Zurecht wurden Autorin und Übersetzer im Mai dieses Jahres mit dem Internationalen Herman-Hesse-Preis ausgezeichnet. [...] Ein Roman-Kunstwerk, das zu den ambitioniertesten und bedeutendsten der europäischen Gegenwartsliteratur gehört.
[Quelle: Peter Zimmermann, Ö1 EX LIBRIS]
Ich konnte die Bände nicht aus der Hand legen. Ich hatte den Eindruck, nicht nur viel über die ukrainische Geschichte zu lernen, sondern darüber, wie sich Identität, auch meine Identität, zusammensetzt.
[Quelle: Ulrike Almut Sandig, SWR]
Das ist ein wirklich virtuoses Stück Literatur.
[Quelle: Olga Hochweis, DEUTSCHLANDFUNKKULTUR]
Das schon vor Putins „großem Krieg“ begonnene und mittlerweile in zahlreiche Sprachen übersetzte Opus magnum wird ob der Vielzahl an Figuren gelegentlich unüberschaubar. Dessen Lektüre ist eine Herausforderung – aber einfacher ist die tragische Geschichte des Landes mit all seinen Abgründen nicht zu haben.
[Quelle: Erich Klein, FALTER]
In der „Geschichte von Sofia“ steigert sich die Amadoka-Trilogie zu einem grandiosen Finale. Damit liegt eines der bedeutendsten Romanprojekte der europäischen Gegenwartsliteratur erstmals vollständig in deutscher Sprache vor.
[Quelle: Cornelius Hell, DIE PRESSE]